Luftwirbel traveling... Island

Der Pilot fliegt für ein REKO an und entfernt sich wieder. Das Schiff dreht mit reduzierter Geschwindigkeit in den Wind. Dann fliegt der Heli erneut an. Seitlich schweben lässt er mit der Seilwinde den Bergungskorb und zwei Besatzungsmitglieder herunter.

 

Dann fliegt er wieder davon.

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Die Schiffsmotoren richten die MS-Smyril Line wieder auf Kurs und nehmen Fahrt auf.

Nur der Windsack deutet noch auf die Luftrettung hin.

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Wir lassen den Abend bei einem Bier in der Skybar ausklingen und den Tag Revue passieren.

 

Erst das wunderbare Frühstück. Die dänische Autobahn mit Stau und Gegenwind. Gänsehaut aufm Pannenstreifen und die Panne kurz vor dem Ziel.

Das unkomplizierte Boarding, die ersten Eindrücke auf See.

Der spektakuläre Helikoptereinsatz und jetzt sitzen wir hier auf diesem gemütlichen Zweirsofa und schauen Island entgegen.

Der Schiffsbug bewegt sich auf und Ab, und wieder auf und ab. Ein Musiker spielt Gitarre, singt dazu. Es lohnt sich wirklich kurz ins Video mit Ton reinzuhören. Es ist eine so gewaltig schöne Atmosphäre, unbeschreibbar. Mein Kopf an Martins Schulter. Seine Hände streicheln über meine.

Wir sind auf dem Schiff. In drei Tagen erreichen wir Island.

Was für ein genialer Tag.

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Ich wünschte, dieser Moment – hier und jetzt – endet nie. Doch natürlich wird er Enden. Irgendwann wird es Zeit zum Schlafen.

Ab ins Doppelbett. Gute Nacht.

Erst als an Deck alles vorbereitet und der Patient gut gesichert im Korb liegt, fliegt der Heli erneut an.

Ruckzuck werden Patient, Besatzung, sowie eine weitere Person an Board geholt. Die Türen verschlossen und schon bald verstummen die Rolls-Royce Turbomeca in der Ferne.

WOW, das lief alles routiniert wie am Schnürchen und ohne Hektik. Grandios.