Luftwirbel traveling... Island

Samstag 04 Semptember 2021

Zeit unterwegs von 12:30 bis 16:15 Uhr 

Zeit in Fahrt = 4:16 h

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128 Kilometer

 Varmahlíð → Halbinsel Skagi → Skagaströnd 

Draussen ist es windig und frisch…. wie jeden Tag.

Umso mehr freuen wir uns über die kostenlosen Warmwasserduschen. Und die Duschkabinen sind auch voll angenehm. Gross und sauber. Cool :-), das tut echt gut.

Wir müssen uns um das Licht der Alp 4.0 kümmern, welches gestern in einem der dunklen Tunnels nicht brannte.

Da das Licht heute wieder einwandfrei funktioniert, kann es sich nur um einen Wackelkontakt handeln. Ich schraube den Lampenkopf auseinander. Da drin sieht zwar alles nicht mehr neu aus, aber hier wird der Wackel nicht verursacht. Definitiv – können wir ausschliessen.

Beide der Birnen haben Ihren eigenen „Zugang“. Da aber entweder beide oder keine der Birnen brennt, vermuten wir den „Übeltäter“ im Minus.

Kurzerhand baue ich den Sattel und den Tank ab, was bei der Beta Alp kein Hexenwerkt ist – zum Glück. Jetzt haben wir freie Sicht und können den Kabelbaum „verfolgen“.

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Doch auf Anhieb finden wir auch hier nichts ungewöhnliches.

 

Als wir die Motorräder für die Islandtour vorbereiteten, da bekam DI-DR und die Alp einen kompletten „Stecker Service“. Jeder Steckel habe ich einzeln überprüft, mit „Kontakt 60“ gereinigt und gepflegt und wieder zusammengesteckt. Um genau solche Ausfälle zu vermeiden.

Hier und jetzt können wir uns nicht helfen.

Ich schraube die Alp wieder zusammen. Sollte das Problem wiederauftauchen, ohne dass wir den Grund finden, dann legen wir provisorisch ein Minus an die Bat. Aber nicht jetzt. Jetzt wollen wir erst darüber nachdenken und ein paar Kilometer zurücklegen. Gegen 11:20 beenden wir unser Licht-projekt, giessen uns ein Kaffee aus der Thermoskanne ein und beissen in die Zimt-Karamell-Schnecke. Lecker. Danach bauen wir das Camp ab und knapp eine Stunde später sind wir abfahrbereit.

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Die ersten 20ig Kilometer geht es die Strecke von gestern zurück an die Küste.

Kaum losgefahren weisst uns ein Schild auf eine Sehenswürdigkeit hin. Die mit Grasbedeckten Häusschen sind schon irgendwie schnuckelig. Natürlich schauen wir uns das von Nahem an.

Das Museumsdorf Glaumbær Farm. Wir gehen nicht rein.

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Interessant, wie so eine „Mauer“ geschichtet ist.  

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In Sauðárkrókur biegen wir links ab und folgen der 744 ein Stück, bis rechts eine Gravelroad abzweigt. „Hraun 38 KM“ steht auf dem Abzweiger. Eines der wenigen Dörfer, das wir heute passieren. Der Großteil der äußeren Halbinsel Skagi ist nicht (mehr) bewohnt. Die Autos die uns kreuzen lassen sich an einer Hand abzählen. Skagi ist abgeschieden und ruhig - Sehr ruhig.

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Die Landschaft, viele würden das Wort „Langweilig“ in den Mund nehmen, doch wir sind fasziniert von diesem kargen „Nichts“. 70 KM nichts. Nur grün-braune Landschaft mit Schafen, Pferden und ab und zu – wirklich selten – ein Hof.

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Ich hoffe hier ein paar Seevögel (Dreizehenmöwen und Eissturmvögel sollen auf der Skagi-Halbinsel nisten) zu sehen, entdecke aber keine. Zugegeben, mit dem Motorrad über eine Schotterstrasse zu „stäuben“ ist hierzu wahrscheinlich nicht die beste gewählte Taktik.

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Der Wind bläst heute von vorne, was das fahren relativ angenehm macht. Als wir die Spitze der Halbinsel, welche weit in das nordische Eismeer hineinragt, erreichen beginnt es leicht zu regnen.

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13°C soll es sein. Es fühlt sich aber genauso kalt wie gestern (im einstelligen Bereich) an. Ich friere schon den ganzen Tag. Mit der Regenjacke, welche auch den Wind abhält, ist es dann etwas besser. Warum bin ich nicht schon früher auf die Idee gekommen, die Regenjacke drüber zu ziehen?

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