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Luftwirbel traveling... Island

Wir geniessen einen kurzen sonnigen Abschnitt und legen spontan eine Kaffepause ein. Jeden Sonnenstrahl aufsaugen und natürlich die leuchtende Landschaft in der Kamera einfangen.

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Hier wurde ein Weidezaun aus Treibhölzer errichtet. Martin stellt sich neben so einen «Pfosten». WOW – gewaltig.

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Wir steuern auf den nächsten Fjord zu. Das Wetter wird spürbar rauer. Ein kalter Seewind bläst Richtung Land. Und obwohl es grad sehr unangenehm ist, so legen wir auch an dieser Fjordschwelle einen Halt ein. Ein schwarzer Sandstrand, tosendes Wasser und fein säuberlich zusammengebundenen Treibhölzer sind ein guter Grund, um einen Abstecher an die Grönlandsee zu machen. Ich bin über meine neue Mütze richtig froh. Wenn es irgendwie möglich wäre so würde ich sie sogar unter dem Helm tragen.

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Die grossen Treibhölzer werden mit einem Spanngurt zusammengeschnürt. Die kleinen Stücke kommen in Gitter oder Holzboxen.

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Nach 41/2 Stunden und 148 Kilometer erreichen wir Hólmavík. Es ist 15:50 und ich freue mich irgendwie darüber, heute mal etwas früher anzukommen. Der Campingplatz ist schnell gefunden. Anmelden und bezahlen müssen wir gegenüber beim grossen Schwimmbad. Auf der doch sehr kleinen, dafür durch einen Wall Windgeschützten Zeltwiese stellen wir unser Tipi.

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Noch ist erst ein weiteres Pärchen mit Wohnwagen und aufblasbarem Vorzelt hier. Später füllt sich der Platz ziemlich gut. Mit dem Miet-Toyota rechts neben uns sind zwei Jungs unterwegs. Sie werden sitzend im Auto übernachten.

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Beim ebenso kleinen Sanitär-Häuschen entdecken wir Corona-Richtlinien. 4 Meter Abstand müssen zwischen den Zelten vorhanden sein. Aber Achtung – ganz neu ist uns, dass man Fleisch und Ei gut kochen und man sich von streunenden Tieren in Marktgebieten fernhalten soll. Vielleicht wissen die etwas, dass die Deutschen (noch) nicht wissen? Und bestimmt viel wirksamer und gesünder, als ständig zu desinfizieren eine einfache Regel: Berührungen mit Augen, Nasen und Mund vermeiden. Wir tatschen uns eh viel zu oft im Gesicht rum.

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Morgen ist Kilometerfressen angesagt. Martin hat am Nachmittag (in Deutschland am Abend) Online Unterricht. Noch haben wir keinen Plan, wie weit wir kommen (wollen) und wo wir uns einrichten. Möglichst nahe an unserem Einstieg ins Hochland und ganz wichtig, ein Campingplatz mit Aufenthaltsraum und WLAN. Wir werden zeitig aufbrechen und wollen wenn möglich nicht ans Einkaufen denken müssen. Darum lieber jetzt einen Spaziergang zum nah gelegenen Supermarkt.

Wir kaufen 2 Gipfeli (für Morgen zum Frühstück), Suppe, Würstchen und Knäckebrot.

Kaum ist alles in den Motorradkoffern verstaut, laufen wir grad wieder los. diesmal in die andere Richtung, zum Hanfen.

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Wir möchten heute Abend im Café Riis auswärts essen gehen. Dort soll es ausgefallene isländische Spezialitäten wie Gellur, aber auch ganz „normale“ Speisen“ wie Fisch oder Pizza auf der Speisekarte geben.

Wir suchen das Café Riis auf und reservieren für später einen Tisch. Gemütlich bummeln wir zum Hafen.

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