Luftwirbel traveling... Island

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15 Kilometer später erreichen wir wieder die 85. Das war einfacher als erwartet. Muss aber effektiv daran liegen, dass hier wohl erst kürzlich ein Bagger mit Schaufel über die Piste gerollt ist. Vielleicht wird sie ja eben wieder in Stand gesetzt. Hoffentlich nicht mit dem Hintergrund einer asphaltierung.

Wir sind währen der Querung des Öxafjarðarheiðarvegur keiner einzigen Menschenseele begegnet. Nur Vögel kreuzten hin und wieder den Luftraum über uns.

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Wir erreichen die Kreuzung in Ásbyrgi. Wenn wir hier die 85 verlassen würden, so kämen wir an Europas grössten Wasserfall, dem Dettifoss. Den würden wir uns tatsächlich gerne ansehen – aber natürlich nicht heute. Ob wir da aber überhaupt nochmals vorbeikommen, das wissen wir jetzt noch nicht. Mal schauen, wo es uns überall hinzieht. Wir bleiben auf der 85, welche wieder zur Nordküste führt.

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Die Temperatur liegt um die 15°C. Es fühlt sich jedoch kälter an.

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Was für ein schöner Anblick. Schwarzer Lava-Sandstrand und gelb leuchtende Mose. Genial.

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Irgendwann holt uns unser „alt bekanntes Problem“ ein: Wir müssen Tanken. Benzin kostet hier umgerechnet 1.74€/Liter. Und da wir ja eh schon im Tankstellenlädchen sind, so kaufen wir auch gleich unser Mittagessen. Je ein HotDog für 3.30€.

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Auf der anderen Seite der Landzunge erreichen wir die Wal-Stadt Húsavík. Im Reiseführer (Stefan Loose Verlag) steht, dass man nach Húsavík kommt, um Wale zu sehen. Das touristische Leben findet rund um den hübschen Hafen statt, wo die grossen und kleinen Kutter anlegen. Die Touren unterscheiden sich in Dauer-Preis und Bootsgrösse. Der Ablauf ist immer gleich: Man fährt aufs Meer hinaus und sucht nach Walen. Werden welche gesichtet, was meistens in der ersten Stunde passiert, drosselt das Boot die Geschwindigkeit und fährt vorsichtig näher ran. Dann sieht man die grossen Meeressäuger überall: Sie springen vor dem Boot, hinter dem Boot und neben dem Boot, tauchen ohne Scheu drunter durch. Welche Art von Walen man antrifft, bleibt immer eine Überraschung, aber am häufigsten Trifft man auf Buckel- und Minkwale.

Das klingt wirklich sehr interessant und verlockend. Ich habe in meinem ganzen Leben noch keinen freilebenden Wal gesehen. Gell Peter, dein Norwegenwal blieb mir ja verborgen;-).

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Doch wir fahren an Húsavík vorbei und lassen die Küste wieder hinter uns. Die 85 führt nun ein ganzes Stück ins Landesinnere.

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Bis wir 40 KM später auf die Ringstrasse stossen. Nächste Genusspause :-).

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Schon bald befinden wir uns umgeben von Lavasteinfelder. Rechts und links der Strasse liegen die Trümmer. Sehr Imposant. Warum wir davon kein einziges Foto haben, kann ich auch nicht erklären. Ich glaube einfach, dass ich einfach viel zu spät realisiert habe, dass da überall Felsbrocken rumliegen. Reizüberflutung.

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