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Luftwirbel traveling... Karpaten

Reisetagebuch
Karpaten

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Am Morgen ist es noch sehr kühl. Kaffee kochen wir direkt aus dem Schlafsack.

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Zu Fuss laufen wir zum Schloss vom Grafen. Ist nicht weit, nur 1,5 Kilometer. Aber alles entlang der Hauptstrasse. Als Fussgänger fühlt es sich an, als würde man auf einer Bundesstrasse spazieren. LKW´s und Autos rauschen vorbei. Keiner mit 50ig.

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9:30 Uhr: Auf dem grossen Parkplatz stehen bereits 7 Reisebusse. Wir wussten, dass das Schloss ein Touristenhotspot ist. Aber gleich 7 Busse? Das scheint uns doch etwas übertrieben. 

Sonntagmorgen, da haben wir uns wohl den „besten Tag“ ausgesucht, denken wir uns noch. *Augenverdreh*. Wir können Euch beruhigen, Reisebusse bringen hier Tag für Tag scharen von Menschen hin. Egal ob Wochenende oder nicht. Hier ist man nie Alleine. 

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Am Fusse der Törzburg begrüsst uns ein bunter und lebendiger Bazar.

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Eine Bude an der nächsten. Wir sind fasziniert. Das verleiht dem berühmten Schloss irgendwie ein einzigartiges Flair. Wäre eine ganz andere Welt, wenn man hier nicht Dracula-Zähne, blutverschmierte T-Shirts und Holzschwerter kaufen könnte. Nach der Schlossbesichtigung werden wir hier für "unser" Geburtstagskind ein kleines Mitbringsel entdecken.

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40 RON pro Person kostet der Eintritt in Draculas Zuhause. Das sind 8,41 €, was für Rumänien ein stolzer Preis ist. Die Schlammvulkane kosteten im Vergleich 4 RON pro Person. Gut, die Schlammvulkane brauchen keinen Unterhalt. Das Schloss schon. Und da sind wir uns einig: Gut angelegtes Geld.

 

Das Schloss Bran zählt zu den schönsten, welches wir je besichtig haben. Und so eine liebevolle Instandhaltung wäre ohne Einnahme nicht möglich.

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Unglaublich, wieviel Menschen vorne, hinten, links und rechts, um uns herum so sind. 

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Die Erkundung der sagenumwogenden Dracula Brug funktioniert wie bei Ikea. Der Rundgang bringt die Besucher von einem Raum in den nächsten. So geht´s vom gemütlichen Wohnraum über Terrassen und enge Gänge in den Waffenraum und weiter bis man am Ende durch den Hof, vorbei am Schlossbrunnen, die Burg wieder verlässt.

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Von dieser Kaminecke lassen wir uns inspirieren. Wir wollen uns Zuhause eine genauso gemütliche Ecke machen. Anmerkung: Der Bau ist schon im Gange.

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Ein wirklich wunderschönes, verwinkeltes und hübsches Schloss.

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Doch der Einzige, der nicht Zuhause ist, ist der Graf höchstpersönlich.

Auch sonst erinnert das Schloss nicht speziell an Horrorgeschichten und blutrünstige Vampire. Nur in einem Raum wird näher auf die Geschichte des historischen Vorbild der Romanfigur, Fürsten Vlad III Draculea, eingegangen.

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Irgendwann spukt uns das Schloss wieder aus. Das war trotz der vielen Menschen, oder vielleicht auch gerade deshalb, ein tolles Erlebnis.

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Sonntag 22.09.2019

Zeit unterwegs von 13:00 bis 19:00 Uhr 

Zeit in Fahrt = 3:49 h

 

Bran (Transylvanien) [RO] Transfăgărășan  Căpățânenii Ungureni [RO]

197 Kilometer

Die zwei Schlanghornbaby´s spüren wohl noch den Wein von gestern Abend. Sie sind völlig überdreht und kommen auf komische Ideen.  

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