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 Luftwirbel traveling... Nordkapp

Nordkapp

Tag 16

 

Freitag 29.05.2015

10°C

Route:

-- 205 KM --

Furoy - [FV17] - Lakforsen

 

 

 

Fähren:

Furøy – Ågskardet, 10 Minuten, 49 NOK/pP

 

Jektvik – Kilboghavn, 60 min, 94 NOK/pP

 

Nesna – Levang, 25 min, 63 NOK/pP

 

 

 

Spritpreis:

Norwegen: 15.53 NOK/L

 

 

Camping:

Wild unter drei Birken

nähe des Lakforsen Wasserfalls

 

N 65°36'59.1    E 013°18'24.1

 

 

 

 

Früh sind wir wach… und nutzen die „Sonnenenergie“.

Mit der Fähre (Furøy – Ågskardet) beginnt für uns eine abwechslungsreiche Kombination aus Wasser- und Landweg in Richtung Süden.

In Ågskardet folgen 28 Kilometer wunderschönste Küstenstraße. Um 10:30 die nächste Fähre (Jektvik – Kilboghavn). Ein eisig kalter Wind weht uns an Deck um die Ohren. Kurz ein paar Fotos schießen, dann schnell wieder rein ins Schiffsinnere. Von einem gemütlichen Fensterplatz aus können wir bestaunen, wie die Fähre zwischen den Fjorden hindurch navigiert.

Nun liegen 91 km, bis zur Fähre Nummer drei, vor uns.

 

Die Landschaft sagenhaft, Einzigartig. Wiesen und Wälder im satten Grün, umgeben von Felsigen Küsten und kleinen Seen. Nach der kargen Landschaft des Nordes findet man sich plötzlich in einer ganz anderen Welt wieder.

 

Es ist einfach eindrücklich, wie extrem die Wechsel sind.

 

Was auch auffällt, hier auf der „abgelegenen“ FV17, so gut wie keinen Müll. Die Straßenränder und Rastplätze sind sauber.

 

Wir schlängeln uns der Küste entlang, dem nächsten Fjord entgegen um auf der anderen Seite wieder zurück zu fahren.

Peter wird unruhig. Der Tankinhalt seiner GS geht langsam dem Ende zu. Und dass, obwohl wir keine einzige Tankstelle absichtlich ausließen. Die eine hatte wegen „zu“ geschlossen und die andere akzeptierte unsere Kreditkarte nicht. Dank Garmin wissen wir aber genau, dass bald die nächste kommt.... Aber irgendwie ist an dieser Stelle nichts... auch keine Tankstelle...somit wieder kein Treibstoff.

 

Der Himmel wird immer wie düsterer.

Beim Fährhafen Nesna entdecken wir das „erlösende“ Emblem der „BEST“-Tankstelle.

 

Während wir auf Fähre 3 (Nesna – Levang) Überschiffen, öffnet der Himmel seine schleusen.

Schluss mit Lustig. Wir fahren noch bis Leira und entscheiden uns (schweren Herzens), die wunderschöne Küstenroute FV17 zu verlassen, um auf der E6 gegen Süden zu fahren. Die nächste Möglichkeit, um die FV17 zu verlassen wäre erst wieder nach 117 Km und zwei Fähren.

Die RV 17 ist fantastisch, einfach empfehlenswert. Doch, Grau in Grau im kalten Nass verliert sie für uns an Attraktivität. Die Wettervorhersage kündigt für die komplette Woche Regen an.

Was bleibt anderes übrig, als das beste aus der aktuellen Situation zu machen. Und das ist nun mal durch den 10.7 KM langen Tunnel ins Landesinnere zu gelangen, um auf der E6 „Strecke“ zu machen. Das geht auch im Regen: Kopf einziehen und unten durch.

 

Boa, der Tunnel scheint Nigel-nagelneu zu sein. Ungewohnt...ganz anders als die Tunnels die wir die letzten Wochen durchquerten.

 

Kurzes Googeln Zuhause…und tatsächlich: Der Toventunnelen ist knapp ein halbes Jahr alt (November 2014) und der längste Tunnel in Nord Norwegen. Der Weltweit längste Tunnel, welcher komplett mit LED-Beleuchtet ist.

 

At 10,7 km long, the new Toven Tunnel in Nordland, Norway, has become the world's longest tunnel equipped with a complete LED lighting solution. Technical Manager at Thorn Lighting. "Toven tunnel is a new tunnel subject to a relatively low amount of traffic. This means a traditional lighting scheme would have resulted in a vast amount of wasted energy.

//google

 

Der NEUE Tunnel kostet (natürlich) Maut. Für PWs 92 NOK, für 3.5 T Fahrzeuge etwas mehr, und Motorräder sind gratis. Toll.

 

Was noch toller ist, nach den 10 Kilometer trockene Tunnelfahrt, welche uns nun ins Landesinnere führt, erwartet uns nur noch leichter Nieselregen und es sind blaue Flecken am Himmel erkennbar. Yeah, die Sonne zeigt sich sogar. Wir bereuen unsere Entscheidung nicht, und genießen stattdessen das immer besser werdende Wetter abseits der Küste. Und was solls, die E6 ist landschaftlich auch ganz schön.

Wir legen eine kurze Pause ein, um ein dringendes „Geschäft“ zu erledigen. Und weil es hier so schön ist, sind wir uns einig, dass wir hier bleiben.

 

Wir entdecken einen Tisch und wissen diesen zu „verwenden“ ;-).

Einmal anpacken und der Tisch ist zwischen drei Birken platziert. Plane drüber (dem Wetter trauen wir nicht), Zelt aufbauen und die Sonnenstrahlen auf der Haut genießen.

Gegen Abend wird es sogar noch richtig sommerlich, mit 13 Grad.

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