Luftwirbel traveling...Highland

Schottland

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Naja, da wir schon einmal da waren, und ausser uns niemand sonst, liessen wir es uns nicht entgehen, den Friedhof zu besichtigen. 

Und auch hier galt, wie damals schon bei der grossen Nekropolis: Betreten auf eigene Gefahr. Es kommt tatsächlich immer mal wieder vor, dass so ein Grabstein umkippt. So ein riesen Ding möcht ich also nicht auf dem Fuss haben.

 

Nun hiess es aber dann doch: langsam zurück in den Süden. In zwei Tagen hebt unser Flieger in London Luton ab. Und trotzdem wollten wir es uns nicht nehmen lassen, unseren Roadtripp so lange wie möglich zu geniessen, bevor wir am letzten Tag auf den Motorway fuhren.

 

Deshalb, zuerst einmal zurück zur Westküste. Nördlich umfuhren wir Glasgow, und hielten auf Greenock zu. Die Strasse der Küste entlang runter bis Saltcoats, um dann endgültig ins Landesinnere vorzurücken. Eine normale Überlandstrasse führte uns nach Dumfries. Hier im englischen England fanden wir wieder ein super B&B. Mittlerweile waren wir uns die hohen Preise bewusst. 45 Pounds, inkl. Abendspaziergang mit dem Hund. Wir dachten an Irland zurück, wo wir für 13 Euro genauso tolle B&B's fanden. 

Am nächsten Tag hatten wir keinen Wahl. Wir mussten auf die M6. Wir hatten 300 Meilen (ca. 5 Stunden) vor uns. Um 17 Uhr sollten wir das Fahrzeug beim Flugplatz abgegeben, ansonsten wird der nächste Tag verrechnet. Das sollte zeitlich eigentlich kein Problem sein, wäre da nicht auf höhe Manchester ein riesen Stau auf dem dreispurigen Motorway.  Einer der Stauverursacher trafen wir bei einer Pinkelpause auf der Raststätte. 

Das  wirklich coole auf den Motorway-Raststätten waren die Bildschirme, auf welchen man den Stau runter bis Birmimgham erkennen konnte. Wir wusste also, es gab noch mehr Stauverursacher. Da waren bestimmt noch mehr von diesen Riesen Kolossen unterwegs. Und somit war klar, die nächste Ausfahrt gehört uns. Die nächste Ausfahrt kam bei Stroke-on-trent. Von nun an suchten wir uns kleine Überlandstrasse via Derby auf die M1. Kaum zu glauben, dies 40 Meilen querfeldein taten richtig gut.

Zu unserem Glück war die M1 Stau frei (wie auf den Bildschirmen der Raststätte versprochen) und so waren wir nach ca. 1 1/2 Stunden in Luton. Wir nutzen die letzten Minuten und gaben das Fahrzeug um 16:50 ab.

Nun hiess es, noch einen Nacht in der Nähe des Flughafens zu übernachten, bevor es am kommenden Morgen, mit vielen tollen Erinnerungen, zurück in die Schweiz ging.

Abschliessend möchte ich sagen, Schottland ist ein wunderschönes, Landschaftlich faszinierendes Land.

London Luton war als Ausgangspunkt vielleicht preislich der günstigste, aber die öde Fahrt auf der M1/M6 lohnt sich nicht. Wer also an London selber kein weiteres Interesse hat, der fliegt besser gleich bis mindestens Glasgow hoch.

Wie auch in Irland faszinierte mich am meisten die Westküste. Durch die vielen Inseln an der Küste (Hebriden) ist man jedoch nicht ganz so direkt der wilden Brandung ausgesetzt wie im nördlichen Irland.

 

Nessie gibt es ganz bestimmt, nur hatte es bei unserem Besuch am Loch Ness grad was anderes zu tun, als uns vor der Kamera zu Posen. Vielleicht lag es daran, dass wir ausserhalb der Saison waren, und Nessie sich vom anstrengenden Tourismus erholen musste. Auch Monster scheinen Ihre Ruhe-pausen zu brauchen.

 

Den ehemaligen loyalistischen-Killer, welchen ich im Irland Bericht erwähnte, hab ich hier bewusst ausgelassen.

 

Vieler unserer Highlight wären ohne die Tipps von den B&B Gastgebern nicht möglich gewesen. Redet mit den Menschen, die dort leben. Die kennen die schönsten Plätze, und sind auch gerne bereit, euch diese zu verraten.