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Luftwirbel traveling... Karpaten

Reisetagebuch
Karpaten

Über den ersten, und einzigen Wegweiser freuen wir uns. Dieser Bestätigt so ganz nebenbei, dass wir nach über 35 Kilometer Forstweg noch immer auf dem „richtigen“ sind. Wir halten uns rechts.

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Wir erreichen die Stadt Berca. Noch 15 Kilometer bis zum Camping Vulkannii. Die schmale Strasse, in wirklich miesem Zustand, führt vorbei an ärmlichen Siedlungen. Viele der Häuser versuchen Olivenöl, Früchte und derlei zu verkaufen, um wenigsten etwas vom Tourismus abzubekommen. Mehr wird ihnen nicht bleiben, den die Autos und Busse fahren hier alle nur vorbei, und wieder zurück.

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Uns interessieren die kleinen runden orangenfarbigen Dinger. Haben wir bisher noch nie gesehen. Was das wohl ist?

Ohne miteinander zu kommunizieren hegen Martin und ich wohl beide dieselbe Idee, oder dieselben Bedürfnisse: Jetzt erstmal gucken, ob der Campingplatz offen hat, ankommen, Zelt aufbauen und Kochen. Es ist bereits wieder 18:30 Uhr. Was das für eigenartige Kügelchen sind, können wir auch morgen in aller Ruhe herausfinden.

Die Landschaft um uns herum hat sich verändert. Wir befinden uns jetzt sozusagen auf der „Hinterseite“ des Karpatenbogens. Gleichzeig ist dies auch der am weitesten Entfernte Punkt unserer Reise. Ab morgen geht es dann wieder westwärts. 

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Welch Wunder. Camping Vulkannii hat offen, und so bauen wir unser Zelt direkt neben eines Tisches auf. Wunderbar.

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Jasmin am Wasser umfüllen. Auch hier haben wir wieder Gesellschaft von drei "freien" Hunden.

Wirklich hungrig scheinen sie nicht zu sein. Brot scheint ihnen nicht zu munden. Der eine von dreien ist sehr zutraulich und geniesst Streicheleinheiten. 

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Camping Vulkannii [Rumänien]

 

 

2 Personen + 2 Motorräder

1 Zelt

= 25 RON = 5,58 € (=2,8 €/Person)

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Warm Duschen (unbegrenzt) = 5 RON = 1,05 €

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Ohne Worte - Traumhaft. Es bleibt nur zu hoffen, dass die Asphaltiermaschinen nicht bis hier vorrücken, sondern bei Comandău enden. 

Nach total 50 Kilometer erreichen wir Zăbrătău.

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Von hier bis zu den Schlammvulkanen sind es noch 90 Kilometer. Wir können alles der DN10 folgen, welche zunächst über den Buzău Pass (642 m) führt. Direkt hinter dem Pass soll es, gemäss unserer Strassenkarte, einen Campingplatz geben. Glauben tun wir dies erst, wenn wir ihn finden und er offen hat. Sollte dies der Fall sein, so würden wir direkt dort übernachten.

Aber so wie wir es in Rumänien schon fast erwartet haben, kommt in den kompletten 90ig Kilometer kein einziger Zeltplatz.

 

Irgendwo unterwegs kaufen wir ein. Und weil das mit den Frühstückseiern heute Morgen so super war, kaufen wir uns gleich drei Neue.

 

Andere Länder, andere Einkaufsvorlieben. In diesem Laden kann man Klo-Papierrollen einzeln kaufen (und das war noch vor Sars-CoV-2).

Bei einem der Gestelle entdecke ich weisse Schokolade. Oh ja, darauf hätte ich jetzt spontan Lust, und so kaufen wir eine Tafel von der Packung, welche wie weisse Schokolade aussieht.

Noch auf dem Parkplatz breche ich uns je eine Reihe ab und beisse rein…. Urgs, was ist das denn? Das schmeckt ja furchtbar. Richtig furchtbar. Nicht essbar.

 

Die „nicht Schokolade“ verbleibt bis zum Ende unserer Reise in unserem Tankrucksack. Einige Wochen später frage ich meinen rumänischen Arbeitskollegen, was das denn ist. Er grinst und meint: Glucose Tabletten.

Unser zNacht.

Danach ab ist Bett. Die Schlammvulkane müssen hier irgendwo sein. Ganz in der Nähe. Hören tun wir nichts. Wir sind gespannt und freuen uns schon auf Morgen.

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