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Luftwirbel traveling... to Pyrenees

Reisetagebuch
Camargue - Pyrenäen oriental

Kurzes Kartenstudium: Wir könnten über die grosse N116 bis Olette fahren, und dort auf keinen Nebenbergsträsschen (auch eine Empfehlung vom katalanischem Pärchen) hintenrum, via Railleu, nach Matemale zurück. Railleu ist ein kleines Bergdörfchen mit 30 Einwohnern (Stand 2016).

Bin ich fit für schmale Bergsträsschen? Ja.

 

Auf der Hauptstrasse N116 herrscht viel und mühsamer Verkehr. Es ist dieselbe Strecke, wo wir gestern mit dem Hänger in entgegengesetzte Richtung fuhren. 30 Kilometer später erreichen wir Olette, wo wir links auf die kleine weisse Strasse abbiegen. Super schön zu fahren. Wir nehmen es gemütlich. Ich hab ein bisschen Respekt von dem, was vor uns liegt. Auf der Karte sieht das Strässchen schon ziemlich „wild“ aus.

Kaum 4 Kilometer gefahren müssen wir an einer Baustelle anhalten. Heute gibt's hier keine durchfahrt. Auch nicht für zwei „Motorradfahrer“.

 

Es bleibt nichts anderes übrig, als die 4 Kilometer zurück nach Olette und einmal mehr über die gut ausgebaute N116 Richtung Lac de Matemale.

 

Bevor wir Olette erreichen machen wir eine kleine Pause. Ein Picknick am Strassenrand. Muss auch sein, schliesslich wollen wir es nicht übertreiben.

Diesmal ist weniger Verkehr auf der N116 und das durchwädeln macht richtig Spass. JETZT fühl ich mich wohl im Sattel. Wir steuern direkt Les Angles an, um einzukaufen. Heute schauen wir beim Metzger rein. Super freundlicher und witziger Verkäufer.

 

Zurück auf dem Campingplatz studieren wir die Karte für die Tour morgen und lassen den heutigen Tag Revue passieren. Seit dem Schädel-Hirn-Trauma, vor über 3 Monaten, das erste Mal dass ich selber fuhr. Und es ging eigentlich recht gut. Ein total schöner Motorradtag.

Auch scheint DI-DR soweit wieder zu funktionieren. Martin hat „lediglich“ den abgeknickten Blinker abgehängt und die Batterie neu geladen. Wir sind mal optimistisch.

 

Solange die Sonne da ist, ist die Temperatur sehr angenehm, doch sobald sie weg ist, wird es frisch.

 

Auf dem Campingplatz gibt es eine Sauna und ein Jacuzzi. Die Sauna ist defekt und auf ein heisses Blubberbad im freien haben wir irgendwie keine Lust.

 

Wir beschliessen einen kleinen Spaziergang zu machen. Natürlich, soweit möglich, am See entlang.

 

Das Freizeitangebot, welches hier geboten wird, ist gross. Mountainbikes-Trails, Ponyhof und schon stehen wir vor einer Husky-Farm.

Jetzt ist auch klar, woher das Massen-heulen, welches wir heute morgen früh im Zelt hörten, herkam.

Weiter hinten am See gibts dann doch noch ein Strandbad.

Wir laufen zurück und queren den Staudamm bei Sonnenuntergang. Mega schöne Stimmung.

Zum Kochen und vor dem Zelt sitzen, zieh ich mir die Mütze über.

Es gibt zwei Stück Lammfleisch und ein Salat aus frischen Tomaten, Zwiebeln und Feldgurke.

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