Luftwirbel traveling... to Pyrenees

Reisetagebuch

Camargue - Pyrenäen oriental

Nord-Süd-Nord Andorra:

 

14.09.2018

 

10 KM Auto und Hänger, 140 KM Motorrad:

Der Tag startet super. Um halb sieben klingelt der Wecker, um 7 Uhr gibt’s Frühstück mit dem Wanderpärchen. Die zwei sind bereits startbereit.

 

Gestern erzählten Sie, dass sie jeden Tag einen Apfel ins Lunch-Paket bekommen. Das Lunch-Paket stellen die Hüttenwirte zusammen und dient zur Tagesverpflegung der Wandersleut. Oft das einzige an Essen, was sie dabei haben.

Neugierig schauen sie in ihr eben erhaltenes Paket und ziehen je einen Apfel hervor. Schon wieder Apfel. Während sie sich anziehen, flitze ich kurz ins Zimmer runter und suche die Mandarine in unserem Gepäck. Eine kleine Überraschung. Und wie sie sich freuen. Dann ziehen sie los. Auch wir räumen unser Schlag und nehmen die 2 Kilometer bis zum Auto in Angriff.

 

Die aufgehende Sonne schiebt sich nach und nach über die Gipfeln. Die Bergwelt erwacht.

Beim Auto angekommen, sortieren wir unsere Rucksäcke um. Schlafsäcke, Necessaire und so, sprich alles was nicht mit auf die Wanderung zu den Seen muss, wird im Kofferraum verstaut.

Die nicht ganz 10 Kilometer bis zum Parkplatz (beim Skilift) werden wir mit dem ganzen Gespann fahren und von dort aus zum See laufen. Der Plan steht, wir fahren los.

 

"Kling-Klong-Klong"

„Hast du das auch gehört?“. „Ja“, und schon steht Martin auf der Bremse. Irgendwas schepperte. Haben wir etwas verloren? Ist was abgefallen oder haben wir gar etwas überfahren?

 

Doch weder am Auto, noch am Anhänger können wir etwas außergewöhnliches entdecken. Auch liegt nichts auf der Strasse oder ist im wild bewachsenen Strassengraben zu erkennen. Wir entdecken nichts. Nichts was fehlt und nichts was defekt ist. Hmmmm.

//Die Auflösung gibt es erst ein paar Tage später, dann wenn wir „es“ vermissen.

Andorra war mehrfach Etappenort bei der Tour de France sowie der Vuelta a España.

14 Haarnadelkurven, ein Mini-Tunnel und schon sind wir im kleinen Skigebiet Ordino-Arcalís beim Parkplatz mit dem Sessellift.

Wir laufen los. Quer zum Hang gehts aufwärts.

Über eine Krete (Castellar) und schon haben wir eine wunderbare Sicht in den Kessel mit den drei Seeen. Den Tristaina Primer mit einer Fläche von rund 2 ha, den Tristaina del Mig mit 3,4 ha und der größere Tristaina de Amunt mit rund 12 ha auf 2'306 Meter Seehöhe. Diese Angaben stammen aus Quellen des Internets.

 

Auf dem Foto ist der nur der mittlere, der Trstaina del Mig zu sehen. 

Das Wanderpärchen empfahl uns, bis zum hinteren, dem Tristaina de Amunt zu laufen, da das der schönste sei.

Nur noch der Grat des Berges Pic Tristaina (2878 meter) trennt uns von Frankreich. Die Berge um die Seen sind die Landesgrenze.

Schon der Tristaina del Mig lädt zum verweilen ein, wunderschöne Farben glitzern uns entgegen. Ein einziger Fischer sitzt am Ufer und angelt. Wir gehen weiter.

Die Wanderwege in Andorra sind gut gekennzeichnet. Gelbe Punkte auf Steinen weisen uns die Richtung.

Und da sind wir schon. Ja, auch dieser See ist auf seine ganz eigene Art und Weise wunderschön.