Luftwirbel traveling... to Pyrenees

Reisetagebuch

Camargue - Pyrenäen oriental

Dies muss ein beliebter Ausflugsort sein. Am Wochenende kann man hier sogar Kanus mieten; lloguer de canaos (Katalanisch): 1 Stunde Single = 15 Euro. 1 Stunde double = 22 Euro.

Mal eben so um den See herum laufen geht nicht. Auf der hinteren Seite fällt der „Grenzberg“ ziemlich steil ins Wasser. Wir setzten uns auf das kleine Brückchen und lassen die Beine baumeln. Zeit für ein Picknick.

Bis eben waren wir alleine.

Nun kommen uns mehrere Wandergruppen entgegen. Wir wundern uns: Wo kommen all die Menschen her?

Spätestens jetzt wird es Zeit für uns zu gehen.

Den gleichen Weg zurück, wie wir gekommen sind. Am Tristaina del Mig vorbei, der Fischer ist auch nicht mehr da.

Während des Abstiegs besprechen wir unser weiteres Vorhaben in Andorra. Wichtigster Punkt, wo übernachten wir heute?

Wir könnten in die südlich gelegene Schutzhütte fahren. Diese ist unbewirtet und soll per 4x4 erreichbar sein. In unserem Falle würden wir gemeinsam auf der Tenere fahren. Das Auto lassen wir einfach im Skigebiet Ordino-Arcalís, auf dem Parkplatz beim Sessellift, stehen.

Über unseren Köpfen Luftwirbelt es. Ein Helikopter fliegt Betonkübel weg und kommt zurück zum auffüllen. Mein Blick gilt eher dem Heli und seinem An-, Abflugmanövern als dem Wanderweg.

Gegen 13 Uhr sind wir wieder beim Gespann. Martin lädt das Motorrad ab und ich packe wie besprochen das nötigste für eine Nacht in einem unbewirteten Refugio.

In den einen Seitenkoffer kommt die Küche inkl. 3 Liter Wasser, in den anderen die Sachen zum Übernachten (Necessaire, Isomatten und je eine Jacke). Die Schlafsäcke binden wir auf die Koffer.

Das Zelt bleibt im Auto, das brauchen wir in der Hütte nicht.

 

Es wird etwas eng auf dem Zweirad, aber passt schon. Ist ja nicht weit bis ans andere Ende von Andorra.

Es ist alles gepackt und abfahrbereit. Zurzeit befinden wir uns im Norden von Andorra, an der französischen Grenze. Bis zur Schutzhütte Nähe der spanischen Grenze im Süden sind es nur 47 Kilometer.

Wie wir bereits herausgefunden haben, Hauptstrasse fahren ist in Andorra eher anstrengend als spannend. Es gibt nur eine Möglichkeit die Strecke für uns etwas abwechslungsreicher zu gestalten, einen Umweg von 43 Kilometer über den Coll d'Ordino.

 

Zuerst jetzt aber die 14 Haarnadelkurven runter nach El Serrat.

Das mit den Steinhäusern ist ja schon speziell. Ob die alle Echt sind?

Kurz vor La Massana links über den Coll und nach Canillo runter. Fährt sich super. Ich habe eine wunderbare Aussicht und geniesse die Fahrt hinten drauf.