Luftwirbel traveling... to Pyrenees

Reisetagebuch

Camargue - Pyrenäen oriental

Sierra y Cañones de Guara Natural Park

 

Montag 17.09.2018

 

260 Kilometer:

Einmal Rundherum: Highlight = Salto de Roldán

Mit einem wunderschönen Vogelgezwitscher starten wir in den Tag. Die Nacht war gut, wir haben bestens geschlafen.

 

Als wir die Sanitäreinrichtungen benutzen wollen stellen wir fest, dass es weder Wasser noch Strom gibt. Aber er hat ja gestern gesagt, dass er noch nicht soweit sei, da er eigentlich erst in ein paar Wochen öffnet. So oder so, wir kochen jetzt erstmals ein Kaffee und Rührei. Mit unserem Gaskocher.

 

Wenn wir nachher auf der Ténéré losfahren, sehen wir ihm, wie er gerade versucht den Generator zum laufen zu bringen. Am Abend werden wir bestimmt Strom und Wasser haben.

Die schöne Strecke von gestern führt uns zur A2205, auf welcher wir nördlich, Richtung Boltaña den Naturpark Sierra de Guara verlassen. Eine absolut traumhafte Landschaft.

Eigentlich wollten wir direkt nach Boltaña auf das kleine weisse Strässchen südlich parallel zur Nationalstrasse N260 fahren, doch das verpassen wir irgendwie und so landen wir auf der N260 nach Fiscal. Dass wir nicht wie gedacht über die Landstrasse A-1604 fahren, merken wir aber auch erst abends, als wir den Tag Revue passieren lassen.

 

Halb so wild, denn es ist landschaftlich richtig schön zum gemütlich fahren und geniessen. Die Strasse ist gut ausgebaut und wir kommen toll vorwärts.

In Fiscal entdecken wir einen kleinen Supermarkt (supermercato) und kaufen gleich mal ein. Eine 5 Liter Bottle Wasser, Brot, Chips, Früchte und vier süsse Stückchen. Hier, in diesem kleinen Laden gibt es auch alles zu kaufen. Sogar komplette Kletterausrüstungen und jede Menge unterschiedlichster Karabiner (?).

Weiter geht’s nach El Puente de Sabiñánigo, und von dort stechen wir wieder südlich. Die Nationalstrasse wird zu einem Stück Autovía. Hier wird heftig ausgebaut, wirklich richtig heftig.

 

Unterwegs entdecken wir mehrere Bremsnotspuren.

Bremsnotspuren können im Notfall benutzt werden, wenn bei einer Talfahrt ein Lastwagen aufgrund eines technischen Defekts nicht mehr gebremst werden kann oder durch die Unerfahrenheit des Fahrers seine Geschwindigkeit ausser Kontrolle gerät. Die Räder graben sich im Kies ein und das Fahrzeug kommt sicher zum Stillstand.

Ich wusste gar nicht, dass wir in der Schweiz auch solche Bremsnotspuren haben. Ramserna und Haselkehr am Simplon.

Eine unglaublich schöne Landschaft.

Bei Nueno verlassen wir die Autovía, welche nun direkt ins „Flachland“ führen würde.

Wir bleiben im "Hügelland".