Luftwirbel traveling... offroad   

Stäuben im Piemont_2016

Vorwort   &   Anreise

Im letzten Jahr kam ich auf den Geschmack vom Stäuben. Dieter nahm mich nach Cesana Torinese Piemonte mit, wo ich mit meiner Ténéré die ersten Erfahrungen im Gelände sammeln durfte. Von der einfachen Assietta Kammstrasse bis auf knapp 3000 m auf den Col de Sommeiller, wo ich an meine Grenzen stiess, und Hilfe beim wieder runter fahren benötigte.

In der Zwischenzeit ist ein Jahr vergangen…ein Jahr ohne Schotter. Wo soll man hier schon „üben“ können.

Dieter hat sich in der derweilen eine kleine, leichte Beta Xtrainer, angetrieben von einem 300er 2-Takt Motor gekauft, und diese in Ungarn und Italien auch schon Artgerecht ausgeführt.

Abgesehen davon, dass die Beta stark sifft und man ständig am schrauben ist, ist Dieter von seiner italienischen Lady begeistert. So begeistert, dass er mir sogar den Vorschlag machte, bei seinem Händler eine zweite Maschine für mich zu mieten. Doch ich winke ab. Ich möchte wieder mit meiner Ténéré offroad fahren, und nicht mit so einem kleinen, lauten, stinkigen „Rauchvelo“.

Drei Gründe;

1.   Ich könnte der Ténéré nie und nimmer erklären, dass ich ohne sie ins Piemont fahre, und sie zuhause bleiben muss. Das bringe ich nicht übers Herz.

2.   Das letzte Jahr gings auch mit der Ténéré. Da hatte ich noch Null Geländeerfahrung….

3.   …und so kann ich meine Tenere noch besser in den Griff bekommen.

 

Die Ténéré kommt mit. Basta.

Dieter entschied sich, seine HP2 zuhause zu lassen. Bettinchen darf mit. Und falls sich Jasmin dann doch mal wieder irgendwo nicht runterfahren traut, so können wir die Motorräder tauschen….Mit der Beta sollte auch Jasmin klarkommen.

Gut vorbereitet ist halb gewonnen.

 

Die Tenere kriegt zwei neue Heidenau K60 scout (1.8 bar), die Beta einen grobstolligen Metzeler SixDay.

 

Das ABS „deaktivieren“ und schon können die zwei hübschen Verladen werden.