Luftwirbel traveling... offroad   

Stäuben im Piemont_2016

Herausforderung:

Wäh Wetter: Kalt, bewölkt, Neblig und es sieht nach Regen aus. Unser Ursprünglicher Plan verwerfen wir und steigen schlussendlich etwas lustlos doch noch in die Motorradkleider.

 

Um wach zu werden, gleich mal den Lago Nero hoch, und zwar direkt die schwierigere Strecke zum Colle bercia. Nach dem gestrigen Tag geb ich die Beta nicht mehr her. Grins.

Meine Lebensgeister sind erwacht. Voller Motivation und Staubdrang.

Wie weiter? Lago dei sette colori? Das wäre eine anspruchsvolle Herausforderung, aber leider steht da ein Fahrverbot.

Hier in Italien darf man so viel machen und fahren… da sollte man Fahrverbote nicht ignorieren. Sonst sind wir irgendwann selber schuld, wenn noch die letzten Staub-strecken gesperrt werden. Das wäre schade, und somit kommt der Lago sette colori leider nicht in Frage. Auch wenn's mich reizen würde.

Die «für mich schwierige Strecke» wieder runter? Nein, das traue ich mir nicht zu. Dieter ist da ganz anderer Meinung, dass ich das mit Bettinchen schaffe. Nach einer kleinen Gedenkpause nehme ich allen Mut zusammen und bin bereit es zu versuchen. Dieter kennt die Grenzen meines Könnens und kann das gut beurteilen.

Voll konzentriert und mit leicht verkrampfter Haltung führe ich Betty Kurve um Kurve den steilen Hang runter.

 

Ich kanns gar nicht glauben: GESCHAFFT :-). Wirklich… ich bin DA runter gefahren. YEAH.

So fahren wir überglücklich nach Bousson ins Tal, um gleich auf der anderen Seite, bei der Brücke wieder auf Naturstrassen hoch zu stechen.

Es beginnt zu regnen und wir kehren um. Im Tal nebenan ist es noch trocken und das verlockt uns, noch urti das Skigebiet von Cesana unsicher zu machen.

 

Wir fahren direkt zum Olympic Centre hoch.

Da oben gibt es gemäss unserer Karte ein unbefestigtes Strässchen rüber nach Salmoniac,

Doch wir finden es nicht. Und als es dann auch hier zu regnen beginnt, so fahren wir auf direktem Weg ins Hotel zurück.

 

Das war nun doch noch ein super gächer Tag.