Luftwirbel traveling...Canada

Edgewood BC [part 1]

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Langsam stellten sich bei mir „Entzugserscheinungen“ ein. Schon zu lange keine Luft verwirbelt, zu lange nicht mehr im Heli-Cockpit  gesessen. Via Internet kontaktierte ich die nächstgelegene Heli-Firma in Vernon (Okanagan Mountain Helicopters), und erkundigte mich nach der Möglichkeit einen Helikopterflug zu machen. Natürlich will ich nicht als Passagier mitfliegen, sondern ich möchte den Heli selber fliegen. Da man einen Heli nicht einfach wie ein Auto mieten und abheben kann, und meine JAR-Lizenz in Kanada nicht gültig ist, buchte ich eine Flugstunde mit Fluglehrer auf dem R44. So hatte ich die Möglichkeit, meine Gastgeber auf die Flugstunde mitzunehmen und Ihnen ein außergewöhnliches Erlebnis zu bieten. 

 

Morgens in der Früh ging es los. Wir (George, Mike und ich) fuhren mit dem Pickup über den Monashee nach Kelowna (190 KM). Der Chief-Flight-Instruktor Johannes Vates hatte den Heli C-GOHV bereits vorbereitet und wir konnten gleich einsteigen. Ich startete den Heli, Johannes übernahm den Funk und schon war ich im Schwebeflug.

Wir genossen einen 60 Minütigen Rundflug/Schulungsflug mit der einen oder anderen Außenlandung und einer Autorotation.

Der Kanadische Robinson fliegt sich genauso gut wie unser HB-Immatrikulierter Röbeli.

Wie immer, die Flugzeit war viel zu schnell vorbei und schon waren wir wieder am Boden und die Rotoren standen still.

Ja, es tat gut! Falls Du jetzt Lust auf einen Helikopterrundflug hast, meld Dich bei mir unter www.luftwirbel.ch!

 

Wenn der Rancher aus Edgewood schon mal in der Stadt ist, so werden auch gleich alle möglichen Besorgungen erledigt. Eine Liste half uns, nichts zu vergessen.

 

Es war bereits späterer Nachmittag, als wir uns auf den Rückweg machten. George und ich wechselten uns mit fahren ab, wir waren beide langsam etwas müde. Wir waren schon früh aufgestanden, Heli fliegen und dann so eine „Besorgungstour“ sind doch recht anstrengend.

Bei Lumby besuchten wir kurzerhand ein paar Freunde von George auf ein Kaffee und ein kleiner Rast.

 

Mit einem Kaffee und netten Gesprächen, verging die Zeit viel zu schnell. Joe und seine Frau luden uns ein, mit Ihnen zu Abend zu essen. Gerne nahmen wir die Einladung an.

Gegen halb neun verabschiedeten wir uns und fuhren Richtung Monashee. Die einzige und letzte Tankstelle beim Monashee war jedoch schon geschlossen. Ohne hier zu tanken, gibt’s keine Fahrt über den Pass. Kurzerhand fuhren wir zu Joe zurück und konnten dort übernachten.

 

Nichts Ungewöhnliches, für mich war's jedoch sehr speziell.

Am nächsten Morgen fütterten wir die Ziegen und schauten uns auf der Property um.

 

Joe hatte im Garten ein defektes Kanu, welches er Mike schenkte. Mike will es reparieren und dann auf dem ArrowLake paddeln. Wir luden es auf die Ladefläche

Wir fuhren Richtung Monache, tankten den Pick up und fuhren weiter.

In einem Truckstop hielten wir an. Hier konnte man alte Maschinen begutachten. 

Im Verlauf des frühen Nachmittags kamen wir dann in Edgewood an

Eigentlich unglaublich; Für eine Stunde Heli fliegen fuhren wir drei Stunden nach Kelwona, übernachteten, und am nächsten Tag zurück nach Edgewood.... Eine ziemlich lange Reise, nur wegen Heli.

 

Aber es war Super. Es tat mir richtig gut.  Und George und Mike hatten unheimlich Freude. 

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George und ich hatten nach dem tollen Zwei-Tages-Ausflug irgendwie keine Lust zum arbeiten.

 

Während ich die zwei Pferde sattelte, machte George belegte Brötchen und packte diese, mit drei Flaschen Bier, in die Satteltasche. Warum drei Flaschen? Auch die Pferde mögen den Hopfensaft ;-).

Es war einer der schönsten Ausritte. Wir wateten durch den Inonoaklin und fanden mitten auf einer „Sandbank“ aus Steinen ein schönes Plätzchen an der Sonne. Hier machten wir es uns gemütlich. Genossen die leckeren Eingeklemmten, tranken das Bier und Philosophierten...